Ich erwarte von den Menschen in meinem Umfeld Zuverlässigkeit.

Die meisten werden mir bei dieser These vermutlich zustimmen können. Wir wollen uns auf die Familie, unsere Freunde aber auch auf die Kollegen am Arbeitsplatz verlassen können und zählen darauf, dass dieser ihre Versprechen einhalten. Die hohen Ansprüche, die an andere gestellt werden, müssen allerdings auch für die eigene Person angelegt werden. Oder anders ausgedrückt: Wer Zuverlässigkeit bei seinem Umfeld voraussetzt, sollte besser selbst auch zuverlässig sein. Sollte es damit ab und zu noch Schwierigkeiten geben, brauchst du nicht gleich den Kopf hängen lassen. Mit den folgenden fünf einfachen Wegen, lässt sich mehr Zuverlässigkeit lernen …

Zuverlässigkeit steht hoch im Kurs !!!
Nahezu jeden Tag können wir an uns selbst, aber auch an anderen Personen bemerken, welchen Stellenwert die Zuverlässigkeit heutzutage erreicht hat. Wir erwarten, dass die Bahn uns zuverlässig von A nach B bringt, Autos werden gekauft, wenn sie besonders zuverlässig sind und meist sind es die Kollegen, auf die wir uns wirklich verlassen können, die wir im Job für kompetent und freundlich zugleich halten.

Auch Vorgesetzte sind regelmäßig von zuverlässigen Mitarbeitern begeistert, denn sie wissen genau, dass eine wichtige Aufgabe auch zur vollsten Zufriedenheit erledigt wird. Doch warum steht Zuverlässigkeit so hoch im Kurs? Drei Gründe sind:

  • Zuverlässigkeit vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Viele Menschen wollen Risiken so weit es möglich ist aus dem Weg gehen. Genau dieses Gefühl vermittelt Zuverlässigkeit. Egal ob eine zuverlässige Person oder wie im obigen Beispiel ein zuverlässiges Auto: Man weiß, was man hat und fühlt sich sicher.
  • Zuverlässigkeit schafft Vertrauen. Vertrauen aufzubauen ist schwer, doch zuverlässigen Menschen fällt es deutlich leichter. Wer einige Male unter Beweis gestellt hat, dass man sich zu hundert Prozent auf ihn verlassen kann, hat schnell das Vertrauen seines Umfelds gewonnen, worauf neue Freundschaften und Kontakte aufgebaut werden können.
  • Zuverlässigkeit reduziert Stress Eine Aufgabe abzugeben ist leicht. Sich anschließend aber keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob diese auch wirklich erledigt wird, ist etwas ganz anderes. Können Sie sich aber auf den Kollegen verlassen, haben Sie nicht dieses schlechte Gefühl im Hinterkopf und können entspannter an anderen Dingen arbeiten.

 

5 einfache Wege um Zuverlässigkeit zu lernen !!!
Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen immer etwas dazwischen kommt, wenn Sie versuchen Ihr Wort zu halten? Sie wollten dem Kollegen eine Aufgabe abnehmen, doch plötzlich ruft der Chef Sie zu einem Meeting oder Sie haben versprochen einkaufen zu gehen, aber am Abend ist der Kühlschrank doch wieder leer. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, können Ihnen diese 5 einfachen Wege helfen, zuverlässiger zu werden. Denn Zuverlässigkeit lässt sich lernen.

  1. Behalte den Überblick über Verpflichtungen
    Zuverlässigkeit bedeutet nicht, anderen einen Gefallen tun zu wollen und aus reiner Freundlichkeit zu jeder Bitte „Ja“ zu sagen. Der häufigste Grund, warum Versprechungen nicht eingehalten werden können, ist eine falsche Einschätzung der eigenen Kapazitäten und des benötigten Zeitaufwands. Sage nicht voreilig zu, sondern denke erst darüber nach, ob du die Aufgabe tatsächlich erledigen kannst. Es ist auch in Ordnung einen Kompromiss anzubieten, beispielsweise dass du gerne eine Aufgabe übernehmen kannst, aber nicht vor morgen oder sogar übermorgen damit anfangen wirst.
  2. Verhalte dich immer ehrlich
    Nichts zeugt von größerer Unzuverlässigkeit als Lügen und Manipulation. Bleibe daher immer bei der Wahrheit, wenn du deinen Ruf nicht langfristig ruinieren willst. Du hast versprochen, bei einem Kunden anzurufen und wichtige Details zu klären, hast es aber vergessen? Stehe dazu und behaupte nicht, du hättest dem Kunden auf die Mailbox gesprochen. Früher oder später kommen diese Dinge immer ans Licht und spätestens dann kommst du in Erklärungsnot. Gebe deinen Kollegen und auch dem Chef keinen Grund, um an deiner Zuverlässigkeit zu zweifeln.
  3. Kommuniziere so früh wie möglich
    Wenn du eine Zusage gemacht hast, wartet dein Gegenüber sicherlich auf eine Rückmeldung. Warte damit also nicht bis zum allerletzten Moment. Rufe beispielsweise kurz an und sage, dass alle Aufgaben erledigt sind. Noch mehr gilt diese Regel bei schlechten Nachrichten. Konntest du aus nachvollziehbaren Gründen dein Wort nicht halten, teile dies sofort mit. Nur so gibst du deinem Gegenüber die Chance, selbst noch aktiv zu werden und den schlimmsten Schaden zu verhindern.
  4. Respektiere die Zeit
    Ein wichtiger Aspekt von Zuverlässigkeit ist Pünktlichkeit. Hast du dich zu einem Meeting verabredet oder zugesagt, eine Präsentation bis Mittwochs um 13 Uhr fertig zu stellen, dann ist es ein Zeichen von Respekt, diese Zeiten einzuhalten. Tust du dies nicht, stellst du dich selbst damit über deine Gesprächspartner und sagst indirekt: Meine Zeit ist wichtiger als die Zeit anderer. Sollte etwas dringendes dazwischen kommen, gilt der letzte Punkt: Teile dies so früh es geht mit. So verhinderst du, dass ein Arbeitskollege auf dich wartet und sich wundert, wo du denn so lange bleibst.
  5. Beginne was du angefangen hast
    Der vielleicht einfachste Weg zu mehr Zuverlässigkeit: Lasse dich nicht ablenken und bringen die Aufgaben zu ende, die du angefangen hast. Dabei kann dir beispielsweise eine To-Do Liste helfen, aber auch ein Zeitplan, auf dem du erkennen kannst, bis wann eine bestimmte Aufgabe erledigt sein soll. Zuverlässig zu sein ist nicht immer einfach, da sich Aufgaben regelmäßig als komplizierter entpuppen, als sie erwartet wurden. Verstricke dich nicht in Ausreden, warum du es nicht schaffst, sondern stelle unter Beweis, dass man sich auch bei Schwierigkeiten auf Dich verlassen kann.

 

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